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Seniors Geschrieben von Carina Kleinschmidt

Wilddogs besiegen Tabellenführer

Am Samstag empfingen sowohl die U19 wie auch die Herren der Pforzheim Wilddogs die KIT Engineers zum Heimspiel im Holzhof-Stadion an der Kanzlerstraße. Für die Jugend ging es um die Tabellenführung und für die Herren gegen den Tabellenführer. Die Jugend siegte souverän mit 48:00, die Herren machten es deutlich spannender. In einem bis zur letzten Sekunde pulstreibenden Spiel, siegten die Herren mit 41:38 und bescherten dem Tabellenführer seine zweite Niederlage. Aber der Reihe nach.David Gau

Die Jugend begann um 15 Uhr, bei noch schönem Wetter und angenehmen Temperaturen versprach es der optimale Footballtag zu werden. Die Spielgemeinschaft aus Pforzheim Wilddogs und Badener Greifs befand sich zu diesem Zeitpunkt noch auf Platz zwei der Tabelle, punktgleich mit dem Führenden, den Holzgerlingen Twister. Daher ließen die Selbstgenannten „Bad Boys“ von Beginn an nichts anbrennen. Im ersten Viertel brachte gleich Luca Hirschberger den Ball in die Endzone, 07:00. Im zweiten Viertel legte Hendrik Patzwald direkt nach zum 14:00 Halbzeitstand.

In Halbzeit zwei begann die Punkte-Offensive auf Seiten der Wilddogs. Luca Hirschberger legte nach, gleich zweimal, 27:00. Im letzten Viertel kam Eric Köhn an den Ball, ein 80 Yard-Lauf später war er in der Endzone, 34:00. Anschließend kam auch ein Defense-Lineman in den Genuss zu punkten. Marvin Pludra sicherte einen Fumble des KIT Quarterbacks und ging die paar Meter in die Endzone zum Touchdown. Beim Stand vom 41:00 starteten die Schiedsrichter die Mercy Rule, ab jetzt lief die Uhr durch. Malik Williams machte dann schließlich den Sack zu, 48:00 Endstand. „Ein wichtiges Spiel auf dem Weg zur möglichen Meisterschaft, jetzt müssen wir nur abwarten wie Holzgerlingen spielt.“ So Coach Daisy Popp.

Mittlerweile hatte sich das Stadion gut gefüllt und die Band 4-Mann-Zelt heizte zusammen mit der Musikschule Los Trommlos den Besuchern ordentlich ein. Der dann einsetzende Regen zwang alle Besucher unter das Dach der Tribüne, doch die knapp 700 Zuschauer fanden alle genug Platz und die Stimmung im Holzhof stieg. Die Startbedingungen zu dieser Partie waren für die Wilddogs alles andere als Optimal. Der Kader der Wilddogs war zwar vollständig, doch viele Stammspieler waren mittlerweile verletzt ausgefallen. „Unsere Defense-Line bestand aus einem harten Kern und musste auf Auswechselspieler verzichten. Es gab schon bessere Startformationen“ So Defense-Coach Bernd Schmitt.

Christian TaylorDer Münzwurf ging an die Hausherren und so begann der Angriff unter der Führung von Quarterback Chris Treister das Spiel im Holzhof. Der Drive begann gut, doch an der 25-Yardline musste man den Ball abgeben. Die Engineers stehen nicht ohne Grund an der Tabellenspitze, das Team ist gefürchtet für ihr starkes Laufspiel um den Runningback mit der Nummer 88, Cato Zoua. Die ersten beiden Drives der Karlsruher führten dann auch direkt zu Punkten. Nach dem ersten Viertel stand es dann bereits 00:14. In den Gesichtern der Zuschauer war schon zu sehen „das wird eine richtige Klatsche“ war die in diesem Moment im Raum stehende Meinung .

Im zweiten Viertel war es dann Dominick Pfitzenmeier der die ersten Punkte für die Wilddogs holte, Dominick Gienger verwandelte den Extrapunkt souverän, 07:14. Die anschließende Angriffsserie der Gäste musste sich mit einem Fieldgoal begnügen, 07:17. Immer noch ein ordentlicher Rückstand. Doch Zemarkus Green befreite Zuschauer und Mannschaft aus der sich anbahnenden Verzweiflung, mit einem Kick-Off-Return Touchdown sicherte er den Anschluss an die Gäste, 14:17. Kurz vor der Halbzeit war dann auf Seiten der Engineers wieder verlass auf die Nummer 88, 14:24 zur Halbzeit.

Direkt nach der Halbzeit starteten die Engineers den Angriff, doch der Ball fand die Hände von Sebastian Taylor, Interception und Turn-Over für die Wilddogs. Kurze Zeit später fing David Gauß den Ball in der Endzone, 21:24, die Wilddogs blieben dran. Unter der lautstarken Unterstützung des Publikums begann die Defense über sich hinaus zu wachsen. Der erste Punt auf Seiten des KIT war die Folge. Zemarkus Green brachte dann die Wilddogs in Führung und brannte das 27:24 auf die Anzeigetafel.Sebastian Taylor

Das letzte Viertel brach an und der Krimi begann. Erst legte die Nummer 88 nochmal den Ball in die Endzone, der Extrapunkt wurde aber erfolgreich von den Wilddogs geblockt, 27:30. Marvin Lautermann holte den Vorsprung wieder zurück, 34:30, doch die 88 ließ nicht locker. Um auch den Abstand so groß zu halten, dass den Wilddogs kein Fieldgoal mehr reicht, legten die Engineers mit einer Two-Point Conversion vor. 34:38. Jetzt waren noch etwas weniger als zwei Minuten auf der Spieluhr und die Wilddogs bekamen den Ball. Quarterback Chris Treister zeigte jetzt seine ganze Raffinesse und Erfahrung. 15 Sekunden vor Schluss fing Christopher Herr den Ball in der Endzone, 41:38 stand es nun. 15 Sekunden sind aber verdammt lang im Football, das mussten die Wilddogs dann auch merken. Die Engineers schafften es dank Strafen bis an die 10 Yard-Line, doch der letzte Pass wurde überworfen.

Der Jubel im Holzhof ließ die Erde beben. Die Pforzheim Wilddogs hatten entgegen aller Erwartungen gegen die haushoch favorisierten Engineers gewonnen und sind damit ein Stück weiter weg vom gefährlichen Relegationsplatz. „Der Sieg war wichtig und er wäre ohne unsere Fans nicht so möglich gewesen. Ich bin begeistert von der Stimmung und diesem Spielverlauf. Ich bin im letzten Viertel zwar mehrere Tode gestorben, aber das Ergebnis zählt.“ So Vorstand Kai Höpfinger. Michael Lang, der in diesem Spiel seinen Abschied vom Spieler und den Beginn seiner Trainerlaufbahn bekannt gab ist mehr als begeistert. „Ich habe es vor dem Spiel gesagt, und ich hatte Recht. Wir gewinnen das und das haben wir. Training und Wille haben sich heute ausgezahlt. Ich bin mehr als glücklich ein Teil dieses Teams zu sein.“

Die Wilddogs haben jetzt noch ein Spiel vor sich. In zwei Wochen geht es zu den Weinheim Longhorns, dem aktuell Letztplatzierten. „Jetzt müssen nur die parallel spielenden Teams noch alles richtig machen, dann ist die Relegation vom Tisch. Aber mit dem Ergebnis haben wir unseren Teil der Aufgabe erfüllt.“ So Thomas Zink. Der Showdown in Weinheim wird dann zeigen, wo die Pforzheim Wilddogs am Ende der Saison stehen. Doch mit diesem Sieg gegen die KIT Engineers war der letzte Heimspieltag in der Saison 2018 ein voller Erfolg und das reinste Football-Fest.

 

 

Spielsituation

 

(Text: Robert Nietfeld, Bilder: Kerstin Gienger)

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